Keltischer Baumkreis

Seit Jahrtausenden waren die Bäume für den Menschen Lebewesen mit einer besonderen Bedeutung. Der Baum galt als Symbol für die Unvergänglichkeit der Natur und spielte vor allem für die Kelten eine zentrale Rolle. Für sie waren die von Göttern und Naturgeistern beseelt.

Nach dem keltischen Jahreskalender teilt sich das Jahr in 39 Abschnitte, die von 21 verschiedenen Bäumen regiert werden. Jedem der aufgeführten Bäume werden Zeiträume zugeteilt, teilweise ein einziger Tag. Den Menschen, die an diesen Tagen geboren sind, werden die Eigenschaften des entsprechenden Baumes zugeordnet.

Interessant ist, dass für vier Tage im jahr, den Sonnenhöchst- und Tiefstständen sowie den beiden „Tagundnachtgleichen“ nur ein Baum zutrifft. Hier zeigten sich Parallelen zu den astrologischen Horoskopen, wie auch zu anderen Kulturen dieser Erde, beispielsweise den südamerikanischen Maya und den alten Ägyptern, die diesen Tagen ebenfalls eine enorme universale Kraft zuordneten. Ursprünglich existierte bei den Kelten kein Horoskop. Hier wurden eher das Runenorakel oder die Druiden nach der Zukunft befragt.

Keltischer Baumkreis – er dürfte eine Erfindung des Autors Robert Graves sein, der ihn für sein Buch „Die weiße Göttin“ erfunden hat. Seine heutige Form wurde von der französischen Journalistin Paule Delsol in den 1970er Jahren für ein Mode- und Lifestyle-Magazin kreiert und publiziert. Dieses Horoskop wurde im Hinblick auf die keltische Tradition entwickelt und mit neueren Aspekten der Astrologie abgestimmt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf http://de.wikipedia.org/wiki/Keltischer_Baumkreis. Es ist dennoch sehr interessant, die Beschreibungen der Geburtsbäume zu lesen und auf Übereinstimmungen mit sich selbst zu testen.

Der Keltische Baumkreis hatte bald eine weite Verbreitung gefunden und wird von verschiedenen Strömungen als ein Bestandteil ihrer Lebensauffassung angesehen. Das uralte keltische Wissen, das in ihm verborgen scheint, bietet uns einen leichten Zugang zur faszinierenden Welt der Bäume und ihre vorhandenen Kräfte.

Klicken Sie auf die Baumbeschreibung um weitere Informationen zu den Bäumen und ihren Energien zu lesen. Die Texte der Baumbeschreibungen wurden von der Touristeninformation Markt Stamsried – www.stamsried.de – zur Verfügung gestellt.

JÄNNER

Der Tannenmensch

02.01.-11.01. – Tanne – das Geheimnisvolle

  • Die Anmut des Tannenmenschen ist herb und kühl.
  • Er hat einen außergewöhnlichen Geschmack.
  • In Gesellschaft fällt er durch Würde, Zurückhaltung und kultiviertes Auftreten auf.
  • Er liebt das Schöne in jeder Gestalt.
  • Er identifiziert sich weitgehend mit seiner Lebensgemeinschaft und ist dafür sogar zu großen Opfern bereit.
  • Er ist ausgesprochen ehrgeizig, begabt und von ungewöhnlichem Fleiß.
  • Seine Intelligenz eröffnet ihm vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.
  • Der Tannenmensch hat oft Feinde aber auch treue Freunde, denn in der Not kann man sich immer auf ihn stützen, er ist ein zuverlässiger Mensch.

 

Der Ulmenmensch

12.01.-24.01. – Ulme – die gute Gesinnung

  • Der Ulmenmensch ist humorvoll und praktisch, verfügt über eine rege und wache Intelligenz und einen überdurchschnittlichen Verstand.
  • Ruhig und beherrscht, doch von Natur aus heiter, erringt er bei den Menschen leicht Vertrauen und bekommt im Beruf viel Anerkennung.
  • Er führt, aber gehorcht nicht gern.
  • In der Partnerschaft ist er treu und ehrlich, familiäre Verpflichtungen werden von ihm mit großem Ernst wahrgenommen.
  • Er besitzt starke Neigung zum Rechthaberischen, ist aber auch edelmütig, großzügig und opferbereit.
  • Sein Leben gestaltet und plant er mit Weitblick und Vernunft. Er wird immer alle Möglichkeiten ausschöpfen.
  • Er hat bescheidene Ansprüche und wird niemals sich oder anderen das Leben schwer machen.

FEBRUAR

Der Zypressenmensch

25.01.-03.02. – Zypresse – die Treue

  • Der Zypressenmensch ist stark, solide und sein biegsamer Charakter erleichtert das Leben.
  • Eigentlich braucht er wenig zum Glück, denn er nimmt das Leben wie es kommt und kann unter Umständen heiter, zufrieden und voll Optimismus sein.
  • Wichtig sind ihm eigentlich nur zwei Dinge: ein gesundes Auskommen und viel Anerkennung. Alles andere ist Nebensache.
  • Der Zypressenmensch scheut die Einsamkeit: er möchte immer von Familie und Freunden umgeben sein.
  • Seinen Freunden gegenüber verhält er sich wohlwollend und treu.
  • Er mag keine Diskussionen, liebt es aber sehr, sich auszusprechen.
  • Der Zypressenmensch wird sein Leben ausgewogen einrichten: Arbeit und Vergnügen gleichmäßig dosiert. Trotzdem wird ihm immer etwas fehlen.

 

Der Pappelmensch

04.02.-08.02. – Pappel – die Ungewissheit

  • Die Pappel ist sehr dekorativ und erfreut das Auge durch ihr Aussehen.
  • Sie ist der einzige Baum, der drei Positionen im magischen Baumkreis der Kelten einnimmt.
  • Der Pappelmensch braucht Wohlwollen und eine genehme Umgebung, da er auch sehr wählerisch ist, bleibt er oft einsam und allein.
  • Er verbirgt seine Erlebnisse tief in seinem Inneren.
  • Er hat eine Künstlernatur, ist ein guter Organisator und neigt zum Philosophieren.
  • Zu seinen schönsten Eigenschaften gehört seine Zuverlässigkeit in schweren Situationen.
  • Das unabhängige Wesen des Pappelmenschen wird durch Liebe weich und abhängig.

 

Der Zedernmensch

09.02.-18.02. – Zeder – die Zuversicht

  • Der immergrüne Baum steht wie ein Mahnmal, gleichsam als Beweis für ihre Widerstandskraft und ihren Lebenswillen.
  • Selbstsicher und entschlossen möchte der Zedernmensch seine Mitmenschen immer beeindrucken.
  • Er wird immer an sich glauben und Rückschläge können ihn nicht entmutigen.
  • Die gesteckten Ziele werden immer erreicht.
  • Sein Partner findet in dem gesunden Optimismus des Zedernmenschen eine feste Stütze und lebt gern im Schatten seiner Energie.
  • Im Beruf und in der Arbeit beweist er Führungsqualitäten. Er kann rasche Entscheidungen treffen.
  • Trotz seiner Sehnsucht nach Abenteuern, für die er wie geschaffen scheint, führt er meist ein normales, wenn auch bewegtes Berufsleben.

 

Der Kiefernmensch

19.02.-28.02. – Kiefer – wählerisches Wesen

  • Der Kiefernmensch ist sich seiner Reize bewusst, er ist sogar etwas in sich verliebt und bewegt sich gern in netter und angenehmer Gesellschaft.
  • Trotz scheinbarer Schwäche ist er sehr widerstandsfähig.
  • Er kann mit Widrigkeiten fertig werden.
  • Mutig und unbefangen findet er sich überall zurecht und wird immer etwas für sich erreichen.
  • Er ist ein guter Kamerad und ein richtiger Kumpel, freundschaften allerdings betrachtet er mit Zurückhaltung.
  • Der Kiefernmensch nimmt an vielem leicht Anstoß, deshalb wird er auch Enttäuschungen erleben, bis er sein ideal findet.
  • Den entsprechenden Ausgleich findet er immer in de Arbeit. Er ist ein ausgezeichneter Organisator.
  • Praktische Lebensphilosophie und Wagemut sichern ihm schöne Erfolge.
  • Die Kiefer ist ein Zeichen, unter dem besonders Frauen gedeihen.

MÄRZ

Der Trauerweidenmensch

01.03.-10.03. – Trauerweide – die Melancholie

  • Der Name der Trauerweide ist keineswegs Symbol für eine negative Lebenseinstellung. Fast könnte man meinen, dieser Baum weiß, dass Biegsamkeit ein nachgebenkönnen bedeutet, welches jedes Risiko ausschließt, dass ein Zweig zu Bruch geht.
  • Der Trauerweidenmensch ist künstlerisch veranlagt und liebt das Schöne in jeder Gesalt.
  • Es zieht ihn hinaus in die Welt, auf Reisen und Ausflüge; gleichzeitig hängt er aber auch an Haus und Familie.
  • Zwei Seelen wohnen in seiner Brust: eine ist verträumt und gefühlvoll, die andere voller Unruhe und wechselhaft.
  • Er hat ein starkes Gefühl von Zuneigung und Liebe zum gesamten Lebensbereich, das Personen und Dinge erfasst.
  • In der Liebe sind beide Dekaden bemüht, das „Du“ vor das „Ich“ zu stellen, offene Ause