Dem Schlafzimmer gebührt größere Aufmerksamkeit

Er begleitet uns vom ersten bis zum letzten Tag unseres Lebens – der Schlaf. Experten unterscheiden heute mehr als 80 verschiedene Schlafstörungen, jedes Jahr wird viel Geld für medizinische Hilfsmittelchen in diesem Bereich ausgegeben. Nachhaltiger und langfristig besser wäre es dagegen, auf eine richtige Schlafhygiene und auf eine persönliche Abstimmung von Bett und Matratzensystem zu achten. Unter anderem kann Holz, richtig eingesetzt, einen wichtigen Beitrag leisten um wieder gesund schlafen zu können.

Die leuchtenden Zeiger des Weckers täuschen nicht, es ist 2:15 Uhr morgens und Hermine ist hellwach. An ein Einschlafen ist wie schon die vielen Nächte zuvor nicht zu denken. Hermine ist kein Einzelfall, tausende Menschen leiden unter Schlafstörungen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, trotzdem kann jeder Einzelne viel zu seinem erholsamen Schlaf beitragen, denn davon hängt die eigene Gesundheit, Vitalität und das Wohlbefinden maßgeblich ab.

Gesund schlafen in einem Bett aus Massivholz - Modell FENG SHUIAuch wenn es nach außen hin so wirkt, Schlaf bedeutet keineswegs Stillstand. Nacht für Nacht passiert wahrlich viel: Körperzellen erneuern sich, Muskeln wachsen, Eiweiße und neues Blut entstehen, das Immunsystem wird gestärkt und Antikörper generiert. Und wir spülen Müll aus dem Gehirn, wertvolle Erinnerungen hingegen werden vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis geschoben.

Manche Organe haben in den Nachtstunden ihre Höchstleistungszeiten, außerdem bewegen wir uns nachts, so tut sich der Organismus leichter. Dieser nächtliche Ruhezustand verläuft wellenförmig in verschiedenen Phasen (vom Leicht- bis zum Tiefschlaf) ab, die wir mehrmals durchlaufen.

Eine Richtschnur, wie viel Schlaf der Mensch braucht, gibt es in der Schlafforschung jedoch nicht, das ist individuell verschieden. Ein durchschnittlicher Erwachsener sollte sich eigentlich nach sechs bis acht Stunden ausgeruht und fit fühlen, wichtig für den Rhythmus sind regelmäßige Zubettgehzeiten. Schlechte Nachrichten, Katastrophenmeldungen im Fernsehen oder viel Aufregung vor dem Schlafengehen sind jedoch kontraproduktiv. Dem sollte man nach Möglichkeit eine entspannende Dusche, diverse Entspannungstechniken oder beruhigenden Kräutertee mit Honig vorziehen. Das stimmt uns auf einen geruhsamen Schlaf ein.

Das ideale Schlafzimmer

Ein Drittel der Lebenszeit verbringt man mit Schlafen, das ist uns zum Regenerieren gegeben. Umso wichtiger ist ein guter, störzonenfreier und ruhiger Platz für das Schlafzimmer. Sakrale Bauten können hier die besten Vorbilder sein.

Gesund schlafen in einem Bett aus MassivholzFrischluftzufuhr ist gerade im Schlafzimmer sehr wichtig, eine Raumtemperatur unter 20 Grad wäre optimal. Ein gesundes Wohnraumklima ist gleichbedeutend mit einer hohen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 65 Prozent. Dieser Idealwert wird allerdings nur sehr selten erreicht. Unlackierte Massivholzmöbel und Holzfußböden mit offenporigen Oberflächen schaffen hier einen guten Ausgleich, denn naturbelassenes Holz wirkt feuchtigkeitsregulierend und sorgt so für ein gesundes Raumklima. Wichtig wäre im Schlafzimmer auf jegliche Störfelder elektromagnetischer Natur wie WLAN oder Funk zu verzichten. Auch wenn es für viele bereits Gewohnheit ist: „Fernseher, Stereoanlage oder Handy haben in diesem Raum eigentlich nichts verloren“. Dazu zählen auch Steckdosen neben dem Bett. Zumindest im Umkreis vom Bett sollten Sie einen Netzfreischalter einbauen – gesund schlafen wird so erleichtert.

Richtig betten

Bereits Paracelsus (1493 – 1541) wusste: „Ein krankes Bett ist das sicherste Mittel, sich die Gesundheit zu ruinieren“. Unbehandeltes Holz kann einen wichtigen Beitrag zum gesunden Schlaf beitragen. Damit holt man sich nicht nur den Wald selbst, sondern auch seine entspannende Wirkung ins Schlafzimmer. Heute weiß man: einige Hölzer scheinen sich besonders positiv auf die Schlafqualität auszuwirken. Das ist zum einen die bekannte Zirbe, eine Holzart, die nachgewiesenermaßen die Herzfrequenz pro Tag um 3500 Schläge reduziert, das entspricht in etwa einer Stunde Herzarbeit. Zudem wirkt Zirbe antibakteriell und schädlingshemmend („mottensicher“). Das führte vor einiger Zeit zu einem regelrechten Zirben-Boom, was den Preis in schwindelerregende Höhen trieb.

Gesund schlafen mit Waldviertler Kiefernholz (Steinföhre, FEHRA)Allerdings ist die Zirbe eine Kiefernart und diese Gattung ist auch im Waldviertel vertreten. Hier gibt es eine der besten Kiefern, sie wächst langsam auf kargem Boden, ist feinjährig und hat dadurch sehr viel Harz und ätherische Öle. Im Auftrag der Tischlerei Neulinger durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass die Waldviertler Kiefer ähnlich signifikant gesundheitsförderliche Wirkungen aufweist wie das allseits begehrte Zirbenholz. Blindtests, Elektroakupunkturmessungen und Auswertungen der Gehirnströme zeigten, dass sich die Probanden in einem Bett aus Waldviertler Steinföhre (FEHRA) schneller und besser erholen als in herkömmlichen Betten.Gesund schlafen in einem Bett aus Waldviertler Steinföhre (FEHRA) - Messungen

Altes Handwerkswissen

Dann und wann wird heute altes Wissen wieder aus den Schubladen geholt. Zum Beispiel ein Bett ohne Metallteile. Bereits Hermann Neulinger senior, ebenfalls Tischler, setzte auf metallfreie Eckverbindungen. „Damals wurde er noch als Spinner bezeichnet, aber es ist bekannt, dass Metall das natürliche Erdmagnetfeld beeinflusst,  ein Störfeld, das wiederum vor allem bei feinfühligen Menschen einen körperlichen Stress verursacht“, so Hermann Neulinger.

Gesund schlafen in einem metallfreien Massivholzbett aus Zirbenholz - EckverbindungEin weiteres altes Handwerksprinzip, jenes der natürlichen Ordnung, kommt in der Manufaktur in Roiten zum Einsatz. Alle einzelnen Holzteile, jedes Lamellenelement, wird entsprechend dem natürlichen Saft- und Energiefluss von der Wurzel zur Baumkrone angeordnet. So finden sich alle Stamm-Enden auf der einen und alle Wipfel-Enden auf der anderen Seite. Das schafft eine