Zirbe, Zirbenholz und Zirbenbett

Hier haben wir Informationen über die Zirbe vorbereitet. Wenn Sie auf der Suche nach Möbeln aus Zirbenholz oder Zirbenbetten sind, fragen Sie uns. Wir haben Wissen und Erfahrung und können sicher auch Ihren Möbelwunsch als Zirbenholztischler für Sie verwirklichen.

Übersicht Bettenmodelle der Tischlerei Neulinger

Holz mit besonderen Begabungen

Der Mythos, mit dem die Zirbe behaftet ist, hat seine guten Gründe. Es ist nicht nur die Gemütlichkeit, die das Holz ausstrahlt, sondern es sind die vielen zusätzlichen positiven Eigenschaften. Wissenschaftliche Studien kommen zu interessanten Ergebnissen.

„Seit Jahrtausenden macht sich der Mensch die Edelbaumart Zirbe zu Nutze. Draußen in den Bergen schützt sie vor Gefahren. Verarbeitet bringt sie jene Charakterstärke in den Raum, die ihr über Jahrhunderte in der Natur abverlangt worden ist.“
DI Stefan Zwettler
Forstexperte Landeslandwirtschaftskammer Tirol

Zirbenholz erspart eine Stunde Herzarbeit

„Im Zirbenbett schläft sich’s besser!“ Wissenschaftern der Forschungsgesellschaft Joanneum Research (Institut für Nichtinvasive Diagnostik IND, Weiz) ist ein überraschender Beweis über die positiven Eigenschaften von Zirbenholz gelungen.Über moderne Sensortechnologien lassen sich das autonome Nervensystem und Funktionen des Stammhirnes beobachten, die sich in der sogenannten Herzfrequenzvariabilität abzeichnen. In einer Blindstudie wurden die Auswirkungen von Zirbenholz auf die Belastungs- und Erholungsfähigkeit des menschlichen Körpers erforscht. Es zeigt sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Bett aus dem Holz der Zirbe.

Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche Ersparnis im Zirbenbett liegt bei 3500 Herzschlägen pro Tag, das entspricht ca. einer Stunde „Herzarbeit“!

Wissenschaftlich belegt ist auch die Tatsache, dass in einem Zirbenzimmer keine Wetterfühligkeit auftritt. Trotz Luftdruckänderung bleibt der Kreislauf stabil. Das Material der Wohnungseinrichtung hat offensichtlich größere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit als bisher bekannt.

Für das edle Holz der „Königin der Alpen“ eine Bestätigung der zahlreichen Anwendungsfelder.

„Viele wertvolle Attribute des Holzes wecken seit Jahrtausenden die Sinne des Menschen. Durch eingelagerte, das Raumklima gleichmäßig positiv beeinflussende Holzinhaltsstoffe werden Wohlbefinden und Gesundheit nachhaltig angeregt und gefördert. Das bestätigen auch Wissenschafter der Joanneum Research in Weiz.“
Arch. Mag. Walter Vögele
Architekt, Imst

„Schrankbewohner aufgepasst!“

Eine Untersuchung der antibakteriellen Wirkung von Zirbenholz wurde am Institut für Genetik und allgemeine Biologie der Universität Salzburg durchgeführt – mit einem erstaunlichen Ergebnis: in feuchter Umgebung ist eine hohe bakterienhemmende Wirkung von Zirbenholz festzustellen (Test Bakterienstamm: Escherichia coli K12). Nach einer Versuchszeit von 12-14 Stunden sind auf dem Zirbenholz keine lebensfähigen Bakterien nachzuweisen.Auch zur Wirkung der Zirbe gegen die Kleidermotte gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse:

Die schädlingshemmende Wirkung verschiedener Holzarten sowie von Kunststoff auf die Entwicklung der Larven der Kleidermotte (Tineola bisselliella) wurde vergleichend untersucht. Der Nachweis für die besondere Eignung von Zirbenholzmöbeln zur mottensicheren Aufbewahrung von Textilien konnte in der Untersuchung eindeutig erbracht werden. Das machten sich bereits unsere Vorfahren zu Nutze.

„Die positive Wirkung des Zirbenholzes wird durch das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe, vor allem des Alpha-Pinens, das in hoher Konzentration im ätherischen Zirbenöl enthalten ist, sowie durch die besondere Holzstruktur hervorgerufen.“
Dr.Hans Berghold
Joanneum Research, Graz

Dauerhaft. Wertvoll. Möbel zum Vererben.

Neue Bearbeitungstechniken ermöglichen den Einsatz von Zirbe nicht nur für den Bau von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, sondern auch im konstruktiven Bereich, d.h. zum Beispiel für tragende Wand- und Deckenkonstruktionen. Zahlreiche wegweisende Bauten gibt es bereits.Tischler schätzen bei der Verarbeitung des Zirbenholzes den gleichmäßigen anatomischen Aufbau. Die Jahrringgrenzen sind gut erkennbar, der Kontrast zwischen Früh- und Spätholz ist gering. Die festverwachsenen, charakteristischen rot-braunen Äste lassen sich glatt schneiden und reißen beim Hobeln nicht ein.

Zirbenholz ist leicht einzuschneiden, zu trocknen und mechanisch gut bearbeitbar. Mit einer Darrdichte von rund 400 kg/m³ ist die Zirbe die leichteste heimische Nadelholzart. Das Holz zeichnet sich zusätzlich durch ein sehr geringes Quell- und Schwindverhalten aus. Das bringt Vorteile, vor allem in Nassräumen, wie in Bädern und im Saunabereich.

Die Dimensions- und Formstabilität hat zur Folge, dass beim Trocknen kaum Rissbildungen und Verdrehungen entstehen. Was es noch braucht, ist eine Handwerkskunst, die das Holz beseelt!

„Der unverkennbare Duft des Zirbenwaldes findet erst in verbauter Form unter dem Dach seine volle Entfaltung. Die Natur gibt vor, nach welcher Linie man sich orientieren soll: …Lebensstil beginnt im Kopf.“
Arnold Meusburger
Tischlermeister in Bizau, Bregenzer Wald

Anregend. Gemütlich. Vielseitig.

Ein zünftiger „Schnapser“ in der Zirbenstube, das Knistern des Feuers im Kachelofen, freundliches Geplauder, Geselligkeit, Gemurmel, Lachen.
Das ist nur eines der Bilder, die beim Gedanken an Zirbenholz entstehen.Doch nicht nur als Baumaterial und Möbel kommt die Zirbe zum Einsatz, viele andere Anwendungen von Zirbenprodukten sind bekannt. Etwa der Zirbenschnaps und das Zirbenöl, denen zusätzlich eine antibakterielle und therapeutische Wirkung zugesprochen wird.

Ein besonderes Erlebnis für alle Sinne des Menschen ist die Wanderung durch Zirbenwälder. Die Schönheit der Natur, der majestätische Silberglanz des Baumbestandes, der Duft des Waldes und viele Eindrücke mehr schenken Erholung und Lebensfreude. Mit etwas Glück kann man den Tannenhäher beobachten, einen scheuen Vogel, der mit großem Fleiß zur Verbreitung der Zirbe beiträgt. Während des Sommers legt er am Boden bis zu 6.000 Depotplätze mit Zirbennüssen an. Eine Überlebensstrategie für die kalte Jahreszeit. Aus den Restbeständen keimen später junge Zirbenbäume.

Naturerlebnisse lassen sich zwar nicht wirklich festhalten, aber man kann sie mit in den Raum nehmen. Bei der Betrachtung der Holzstrukturen in den gemütlichen eigenen vier Wänden kann es schon passieren, dass einen die Gedanken wieder zurückführen, hinaus in den Wald, zurück in das Erlebte.

„In unseren Zirbenwäldern wächst viel mehr Holz nach als wir ernten. Waldeigentümer und Forstleute sorgen dafür, dass alte Bäume fachkundig entnommen werden und kräftige Jungbäume nachwachsen können. Durch die Verwendung von Zirbenholz unterstützen Sie die notwendige Verjüngung von Schutzwäldern, die unseren Lebensraum vor Naturgefahren schützen.“
DI Dr.Hubert Kammerlander
Landesforstdirektor Tirol

Die Umsetzung modernster Sensortechnologien und Auswertungsmethoden des Institutes für Nichtinvasive Diagnostik (IND) erschließt neue Möglichkeiten in der Messung von Stress und Erholung im normalen Tagesablauf, ob am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder während des Schlafs. Das am Institut angewandte und laufend weiterentwickelte Messmethodenrepertoire ermöglicht es unter anderem, das autonome Nervensystem sowie Funktionen des Stammhirns nichtinvasiv zu beobachten. Die Herzfrequenz ist die wichtigste Stellgröße eines komplexen Regelnetzwerkes, an dem Herz, Kreislauf, Atmung, Temperatur, Stoffwechsel und psychomentale Einflüsse beteiligt sind.

Dies verleiht der Herzfrequenz ihre typische zeitliche Struktur, die als Herzfrequenzvariabilität messbar wird.

Versuchsablauf
Ein balanciertes, gekreuztes Messwiederholungsdesign wurde in psychischen und physischen Belastungssituationen im Labor und über 24 Stunden in Alltagssituationen der Versuchspersonen durchgeführt. Mit Hilfe hochauflösender EKG-Rekorder wurde die Herzfrequenz und ihre Variabilität, vegetative Parameter und die biologische Rhythmik der Erholung untersucht. Psychometrische Methoden wurden zur Messung der Befindlichkeit, Vigilanz und subjektiven Schlafqualität eingesetzt.

Beanspruchung und Erholungsfähigkeit im Zirbenholzzimmer
Bei der Testbatterie im Labor zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen Zirbenholzzimmer und identisch gestaltetem „Holzdekorzimmer“. Dies äußert sich in einer niedrigeren Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen und anschließenden Ruhephasen bzw. in einem beschleunigten vegetativen Erholungsprozess.

Die Herzfrequenz der Studienteilnehmer ist im Spanplatten-Holzdekorzimmer luftdruckabhängig – es besteht eine Wetterfühligkeit – ein Zeichen für die Instabilität des Kreislaufs. Im Zirbenzimmer ist sie vom Wetter unabhängig.

Schlafqualität im Zirbenholzbett
In der zweiten Studie wurde ein möglicher Einfluss des Bettmaterials auf die Schlafqualität geprüft. Die Probanden verbrachten ihre Nachtruhe für einen längeren Zeitraum (~3 Wochen) einmal in einem Zirbenbett (grün), im eigenen Bett bzw. in einem Holzdekor-Bett (rot).

Die Längsschnittsuntersuchung bestätigte den signifikanten Einfluss des Einrichtungsmaterials auf körperliches und psychisches Befinden. Im Schlaf zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenholzbett im Vergleich zu einem Holzdekorbett. Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche „Ersparnis“ im Zirbenholzbett lag bei 3.500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht.

Mit diesen physiologischen Ergebnissen stimmte die subjektive Einschätzung der Versuchspersonen überein, welche über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und erstaunlicherweise eine höhere „soziale Extravertiertheit“ im Zirbenzimmer berichteten. Vielleicht ein Grund, warum Gaststuben früher mit Zirbenholz verkleidet waren.

Das Material der Wohnungseinrichtung hat offensichtlich größere Auswirkungen auf Befinden und Gesundheit als bisher bekannt. Für das edle Holz der „Königin der Alpen“ tun sich neue Anwendungsfelder auf.

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Feng Shui Bett aus Zirbe Massivholz – all unser Wissen um Holz und unser handwerkliches Können haben wir in diesem Bett vereint. Es ist Metallfrei dank unserer patentierten Eckverbindung.

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Zirbe I Bett aus Zirbe Massivholz – mit metallfreier Eckverbindung.

Schlafqualität:
Deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenbett – die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. Die durchschnittliche Ersparnis im Zirbenbett liegt bei 3500 Herzschlägen pro Tag, das entspricht ca. einer Stunde „Herzarbeit“!

Wetterfühligkeit:
Wissenschaftlich belegt ist auch die Tatsache, dass in einem Zirbenzimmer keine Wetterfühligkeit auftritt. Trotz Luftdruckänderung bleibt der Kreislauf stabil.

Antibakteriell:
Antibakterielle Wirkung vom Zirbenholz.

Kleidermotte:
Wirkung der Zirbe gegen die Kleidermotte.

Baukonstruktion:
Optimal für tragende Wand- und Deckenkonstruktionen. Es lässt sich glatt schneiden, beim Hobeln reißt es nicht ein. Es ist leicht einzuschneiden, zu trocknen und mechanisch gut bearbeitbar. Beim Trocknen entstehen kaum Risse und Verdrehungen. Es ist die leichteste heimische Nadelholzart. Es hat ein sehr geringes Quell- und Schwindverhalten, deshalb ist es für Nassräume gut geeignet.

Weitere Informationen zur Zirbe finden Sie hier: www.zirbe.info